Dass Zeit Einsteins Theorie zufolge relativ ist, ist uns allen noch dunkel aus unserer Schulzeit in Erinnerung. Wie sich dieses Phänomen in der Praxis anfühlt, haben nun wieder einmal all jene am eigenen Leib erfahren, die sich vergangenes Wochenende beim mittlerweile 7. IronDog an den Start gewagt haben. Während uns die Zeit des Wartens auf den Tag X, welcher diesmal auf den 16.09. fiel, unendlich lang vorkam, verging das Wochenende, erst einmal feierlich von unserem Kassier Christian Vajk eröffnet, für alle dann doch wieder wie im Flug. Schlag auf Schlag folgte ein sportlicher Höhepunkt dem anderen, welche den IronDog 2016 für viele in Summe ein weiteres Mal an die Spitze dessen katapultierte was die europäische Zughundesportszene zu bieten hat. Nehmen wir uns also nun, da unsere Leben wieder zu ihrem gewohnten Rythmus gefunden haben und unsere Herzen wieder einen gemächlicheren Takt schlagen die Zeit um einen Blick zurück zu werfen, auf ein Wochenende, das uns allen bestimmt noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird...

 

So ruhig und beschaulich es sonst auch zugehen mag im nördlichsten Zipfel Österreichs, während des IronDog verwandeln sich die Wiesen und Wälder rund um den Sonnenhof regelmäßig in einen brodelnden Hexenkessel. Das hochkarätige Starterfeld versprach auch dieses Jahr wieder jede Menge Action und Spannung. Kein Weg scheint den Teams mehr zu weit, wenn es darum geht bei Europas bekanntestem Mensch-Hund-Triathlon an den Start zu gehen. Aus Tschechien, Ungarn, Deutschland, England, Slowenien, Serbien, Schweden, ja sogar Russland und Spanien kamen im Laufe des Freitagnachmittags Athletinnen und Athleten mit ihren Vierbeinern angereist, um ihre Lager am Campinggelände aufzuschlagen und sich ihre hart erkämpften Startnummern zu sichern. Unsere beiden Supervets Tanja Musil und Tanja Lutz stellten beim VetCheck sicher, dass alle mitgebrachten Hunde offensichtlich gesund und den Herausforderungen der kommenden Tage pyhsisch gewachsen waren. Zum ersten Mal konnte der IronDog dieses Jahr auch mit einem erfahrenen Radmechaniker aufwarten, dessen Dienste am Anreisetag bereits zahlreich in Anspruch genommen wurden. Brunos Bierinsel sorgte in der Halle dafür, dass es allen Anwesenden kulinarisch an nichts mangelte. So legte der IronDog 2016 am Freitag einen gelungenen Start hin.

Am nächsten Morgen war es dann endlich so weit. Der Wettkampf ging in seine erste Runde. Bei milden 17° und leichtem Regen überquerte bereits um 07:30 das erste Team die Startlinie, um sich dem anspruchsvollen Trail zu stellen. Aufgrund der doch recht hohen Temperaturen wurde die Laufstrecke zum Wohle der tapferen Vierbeiner an beiden Renntagen auf verkürzt. Nichtsdestotrotz hatte es die Strecke, die sich aus ca. 150m schwimmen, ca. 4km rad- bzw scooterfahren und ca. 4km laufen zusammensetzt, auch dieses Jahr wieder in sich und verlangte den teilnehmenden Teams so einiges ab. Umso schöner war deshalb, dass so gut wie alle Starterinnen und Starter die Ziellinie unverletzt und mit einem Lächeln im Gesicht überquerten. Wer keine Lust auf die knapp 150m lange Schwimmstrecke hatte, hatte auch heuer wieder die Möglichkeit einen Duathlon, bestehend aus Bike- oder Scooterjöring und Canicross, zu absolvieren. So mancher Hund entschied sich beim Anblick des Einstiegs ins Wasser auch ganz spontan für die Nichtschwimmervariante, was die Besitzer zumeist mit einem hilflosen Lächeln quittierten, um sich anschließend brav der eingehandelten Strafrunde zu stellen. Tja - auch das gehört zum IronDog! Der Spaß an der Sache und am gemeinsamen Erlebnis mit dem Vierbeiner stand auch dieses Jahr wieder an erster Stelle.
Nach einem zünftigen Mittagessen stand dann noch der Knirpsen- und Kinderlauf am Programm, bei dem auch die ganz Kleinen ganz groß raus kommen. Hier sah man bereits ganz deutlich, dass einem die Begeisterung für diesen schönen Sport quasi in die Wiege gelegt werden kann. Eine große Tombola, im Zuge derer unter anderem zwei nagelneue Scooterrahmen der Firma Tektoss neue Besitzer fanden, rundete das Programm an diesem glorreichen Nachmittag ab. 

Jedes Jahr ein Highlight ist der Nachtlauf in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dessen einzigartiger Flair kaum jemanden unberührt lässt. In tiefe Finsternis gehüllt, stur dem schmalen Band aus Licht folgend, das die Stirnlampe auf den Boden wirft, den eigenen Atemzügen und dem gleichmäßigen Hecheln seines Kameraden lauschend erkämpft man sich Meter um Meter in Richtung Zieleinlauf, wo einem, flankiert von warm leuchtenden Fackeln, die Beine plötzlich noch einmal ganz leicht werden und man strahlend eintaucht in das Lichtermeer aus Fotografen und Kameras, die einen jubelnd empfangen. Wem diese Beschreibung nun zu kitschig vorkommt, hat es noch nie selbst erlebt!

Am Sonntag ging der IronDog 2016 schließlich in seine finale Runde. Begleitet von weit offen stehenden Mündern, bewundernden Blicken und wilden Anfeuerungsrufen verfolgten sich die Favoriten in halsbrecherischem Tempo auf der abwechslungsreichen Strecke, stets auf der Jagd nach den wenigen Sekunden, die über den Sieg entscheiden konnten. Etwas gemächlicher, aber nicht viel weniger entschlossen gingen es jene Teams an, die allein den olympischen Gedanken - dabei sein ist alles - verfolgten und sich dem Trail mitunter zum allerersten Mal stellten. 
Irgendwann stand schließlich fest, wer dieses einzigartige Rennen in seiner Kategorie für sich entscheiden konnte und der IronDog 2016 fand in einer feierlichen Siegerehrung seinen letzten Höhepunkt.

Das Team der Racedogs Austria gratuliert allen teilnehmenden Teams ganz herzlich zu ihren Erfolgen und bedankt sich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die dazu beigetragen haben, dass der IronDog wieder einmal ein voller Erfolg wurde! Wir freuen uns auf nächstes Jahr! Bis dahin - Keep on running!

Ergebnisse IronDog 2016

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Email: racedogs(at)racedogs-austria.com
Website: www.racedogs-austria.com

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ZVR-Zahl: 253367646

Was wir machen

Neben dem – bereits weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannten – Triathlonbewerb „Irondog“ organisiert „Racedogs Austria“ auch Canicross-, Bikejöring- und Dogtrekkingrennen. Trainingslager und Seminare zu verschiedenen relevanten Themen runden das Angebot unseres Vereins ab.

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