Am 13. September und 14.September, einem bereits deutlich herbstlichen Wochenende erlebte der nördlichste Zipfel Österreichs, das so genannte Waldviertel, die mittlerweile fünfte Auflage des „Irondog“, der bereits in den Vorjahren ein bemerkenswerter Erfolg für das Team des Vereins „Dogtrekking & More“ gewesen war.

Beim „Irondog“ geht es wie beim hinlänglich bekannten Triathlon „Iron Man“ darum, eine bestimmte Strecke zu schwimmen, anschließend Rad zu fahren und dann eine weitere Distanz laufend zurückzulegen, was nicht nur für die Kondition, sondern auch für die sportmotorische Begabung oder den vorbereitenden Trainingseinsatz der Athleten eine große Herausforderung darstellt.

Noch anspruchsvoller wird diese Sportart allerdings, wenn man hierbei nicht nur auf sich allein gestellt ist, sondern das alles im Team zu bewältigen hat – in diesem speziellen Fall als Team auf sechs Beinen: ein Mensch, ein Hund, eine Herausforderung.

Insofern setzt sich der „Irondog“ also aus einer Kombination von Schwimmen mit Hund, Bikejoering und Canicross zusammen – unmittelbar hintereinander, ohne Pause, mit unbarmherzig weiterlaufender Stoppuhr.

Für nicht so wasserbegeisterte Vierbeiner und deren Menschen bestand – wie in den Jahren zuvor – auch die Möglichkeit im Duathlon, also einer reinen Bikejoering-Canicross-Kombination zu starten, was erneut viele Teams in Anspruch nahmen.

Der heurige „Iron Dog“ fand wieder in der Nähe von Österreichs nördlichster Stadt, Litschau, statt. Ein Fischteich und die romantischen, fast skandinavisch anmutenden Wälder der Gegend wurden von den Organisatoren unter tatkräftiger Unterstützung vieler Einheimischer erneut zu einer abwechslungsreichen, herausfordernden Rennstrecke umfunktioniert, die ausnahmslos alle Teilnehmer begeisterte: Zusätzlich zu den schnelleren Wald- und Wiesenabschnitten des Trails mussten Felsformationen gemeinsam mit dem Hund erstiegen oder mit dem Mountainbike umfahren werden. Aufgrund der hohen Wasserstände musste allerdings aus Rücksicht auf die Sicherheit der Teams die eine oder andere Bachquerung, die in den letzten Jahren für spannende Trailpassagen gesorgt hatte, weggelassen werden. Trotzdem war nicht nur die Ausdauer der Mensch-Hund-Teams gefordert, auch und besonders die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Zwei- und Vierbeinern ermöglichte auch heuer wieder die schnellstmögliche Bewältigung des Rennens.

Das Wetter war für eine CC-Veranstaltung beinahe ideal: kühl, nur zweitweise leicht regnerisch (der starke Regen fiel immer nur außerhalb der Bewerbszeiten) und bei der Siegerehrung, die im Freien stattfand, teilweise wurde es sogar sonnig.

Zum einen konnte der heurige „Irondog“ mit einem neuen Starterrekord aufwarten, zum anderen traten mehr Starter denn je mit Scootern (und somit auch eigener Wertung) statt Mountainbikes an und zeigten, dass bei einem technisch so herausfordernden Trail der Roller dem Bike ganz und gar nicht unterlegen sein muss.

Zweimal – samstags und sonntags – hatten die Teams die Strecke hinter sich zu bringen und darüber hinaus war der Nachtlauf am Samstagabend ein weiteres Highlight der Veranstaltung: Im Licht der Stirnlampen wurde in Dunkelheit und Nebel im Wald um weitere Bestzeiten gekämpft. Anschließend daran hatten sich alle (menschlichen) Teilnehmer die vom Team des Hotel-Restaurant Sonnenhof, in dem auch viele Starter untergebracht waren, zubereitete Pasta redlich verdient.

Wie auch schon die Jahre zuvor war der Kind-Hund-Lauf am Samstag Nachmittag ein weiterer großer Erfolg bei den Zuschauern und natürlich den Nachwuchssportlern. Er führte rund um den Teich (sowie für die Über-Achtjährigen auch auf einen kleinen Teil des Erwachsenen-Trails) und zeigte, dass bei richtigem Umgang Kinder und Hunde ohne weiteres regelrechte Dream-Teams bilden können, die zu sportlich großartigen Leistungen fähig sind. Im Anschluss an die offiziellen Bewerbe war auch ein Training im Rahmen der Happy-Dog-Klasse ohne Zeitwertung möglich, was einige Teams auch gerne in Anspruch nahmen und somit ältere oder unerfahrene Hunde ohne Rennstress auf einem vorbereiteten Trail zu laufen lassen konnten.

Die Siegerehrung des heurigen „Irondog“ wurde zu einer humorvollen und trotzdem würdigen Feier, die den Teams aus Österreich, Deutschland, Slowenien, Spanien und Tschechien nicht zuletzt aufgrund der großzügigen Sachpreise der Sponsorfirmen aus dem Bereich Tiernahrung bzw. Hundesportequipment sicher lange in Erinnerung bleiben wird. Darüber hinaus wurde ein Dogscooter der Firma Tektoss mittels einer so genannten Amerikanischen Versteigerung zugunsten eines behinderten Kindes an die Gewinnerin gebracht.

Die Wandertrophäen in der Triathlon-Klasse, die bereits das vergangene Jahr in Deutschland bei Beatrix und Ivo Neubert gestanden waren, wurden von diesen beiden schnellsten Triathleten erneut mit nach Hause genommen. Sollten sie diese noch einmal gewinnen, gingen sie endgültig in ihren Besitz über, ein Umstand der nächstes Jahr aber vielleicht von anderen Teams vereitelt werden könnte. Es bleibt spannend – freuen wir uns also auf den „Iron Dog 2015“!

 

Christian Vajk

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Neben dem – bereits weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannten – Triathlonbewerb „Irondog“ organisiert „Racedogs Austria“ auch Canicross-, Bikejöring- und Dogtrekkingrennen. Trainingslager und Seminare zu verschiedenen relevanten Themen runden das Angebot unseres Vereins ab.

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