Bereits zum 18. Mal lud die ECF (European Canicross Federation) diesem Herbst zum sensationellen Battle of the Best, welches heuer in Nové Mesto na Morave in unserem schönen Nachbarland Tschechien über eine spektakuläre Bühne ging. Knapp 600 Teams waren angereist, um sich bei der bisher teilnehmerstärksten ECF EM mit den besten Sportlerinnen und Sportlern der Mitgliedsländer im fairen Wettstreit zu messen. Die Vysocina Arena, in der bereits zahlreiche Skilanglauf-, Biathlon- und Mountainbike-Bewerbe ausgetragen wurden, bot mit ihren meterhohen Tribünen, dem weiten und doch übersichtlichen Gelände und dem angeschlossenen Sporthotel Ski einen Austragungsort, der sowohl bei den Starterinnen und Startern, als auch bei den Zuschauern keine Wünsche offen ließ. 
Den Freitag widmete das österreichische Team ganz dem Ankommen und Orientieren auf dem mittlerweile zur beeindruckenden Zeltstadt angewachsenen Stake-Out sowie dem entspannten Meet and Greet mit alten und neuen Bekannten aus allen Teilen Europas. Der Andrang beim VetCheck war groß, sodass sich die Schlange der mehr oder weniger geduldig Wartenden zu den Stoßzeiten immer wieder geräuschvoll quer über den gesamten Parkplatz schlängelte. Aufregung lag in der Luft, hüllte alles in eine ganz besondere Atmosphäre aus Spannung und Vorfreude, die Mensch und Tier gleichermaßen elektrisierte. Abends stand dann das erste Teammeeting am Programm, welches das gesamte österreichische Team auf den Plan rief. Teamleaderin Andrea Heinrich vom Laufhundesport Austria (LHSA) gab den Ton an - alle Anwesenden waren kollektiv darum bemüht alle wichtigten Informationen für das kommende Rennen aufzusaugen wie Schwämme. In diesem kleinen Kämmerchen, dicht aneinandergedrängt wie rot-weiß-rote Pinguine und vereint in dem Wunsch an diesem Wochenende einfach das Beste für unser Land zu geben, war für alle eines plötzlich ganz deutlich spürbar: So sehr man sich in Österreich auch des öfteren wegen diverser Unstimmigkeiten in den Haaren liegt - am Ende ist es für alle doch das große Ganze das zählt! Das ultimative Highlight an diesem ersten Tag war schließlich die denkwürdige Eröffnungsfeier, die an Glanz und Gloria wohl nur schwer zu übertreffen sein wird

Am Samstag War es dann endlich so weit. Bereits um 8:00 stand das erste Team in der Disziplin Bikejöring in den Startlöchern. Wie es der Zufall wollte, eröffnete Mario Fleischhacker mit seinem blonden Riesen Dewey für das Team Austria die heurige ECF EM. Der Ablauf war bestens organisiert. Im 30 Sekundentakt schossen die Starterinnen und Starter mit ihren Hunden, zuerst auf dem Bike, anschließend auf dem Scooter aus den Startboxen wie Kugeln aus einem Gewehrlauf. Ein wildes Spektakel, das die Zuschauer rasch von der Tribüne an die Zäune trieb, wo sie lautstark ihre Landsleute anfeuerten. Als absoluter Publikumsliebling entpuppte sich an beiden Tagen die letzte Disziplin - Canicross. Auf der 5,4km langen Strecke, die sich mit ihren knackigen und nie enden wollenden Anstiegen und den abenteuerlich steilen Bergabpassagen als besondere Herausforderung für Kraft und Ausdauer präsentierte zeigte sich schnell, wer in unserem Sport in Europa die Nase vorne hat. Dieses Rennen verlangte allen Teams das absolute Maximum an Belastbarkeit ab - umso schöner, dass fast alle Teams unverletzt ins Ziel kamen. Die Stimmung im Zieleinlauf suchte ihresgleichen. Wenn unbändige Freude den beißenden Schmerz mildert, Erschöpfung sich in Erleichterung verwandelt und der Stolz über die gemeinsam erbrachte Leistung zwei Seelen eins werden lässt, kann man fast gar nicht anders als sich jubelnd auch zu freuen - für jeden, der es geschafft hat! 

Am zweiten Tag konnte die Organisation mit dem spektakulären Massenstart in der Disziplin Canicross noch ein Schäuflein Nervenkitzel nachlegen. Die Geräuschkulisse war ohrenbetäubend. Ekstasisches Jaulen und Bellen erfüllte wenige Sekunden vor dem Start die Luft, ließ einem das Herz bis zum Hals schlagen. Die Nerven waren zum Zerreißen gespannt, als schließlich der Startschuss fiel und sich all die aufgestaute Energie in wilde Entschlossenheit entlud, die die Teams in wahnwitziger Geschwindigkeit über den Trail peitschte. Für Begeisterung sorgte auch der abschließende Staffelbewerb, bei dem es ebenfalls rasant zuging und das Publikum noch einmal voll auf seine Kosten kam.



Für Österreich verlief die diesjährige EM durchwegs erfolgreich. Gesteckte Ziele wurden erreicht, oder sogar übertroffen. Alle Starterinnen und Starter können mit sich und ihren Hunden wirklich mehr als zufrieden sein. Ihr habt alleine und als Team großartige Leistungen vollbracht!
Für Österreich am Start waren:

Huber Daniel mit Thor (Platz 7 - Bikejöring Men)
Fleischhacker Mario mit Dewey (Platz 22 - Bikejöring Men)
Hermann Christian mit Ted (Platz 32 - Bikejöring Men)

Steger Carmen mit Cooper (Platz 6 - Bikejöring Women)
Mühlehner Tamara mit Raul (Platz 27 - Bikejöring Women)
Cech Stepahnie mit Sky (Platz 30 - Bikejöring Women)
Thiel Bettina mit Lexi (Platz 37 - Bikejöring Women)

Lutz Hannes mit Max (Platz 19 - Bikejöring Master I)

Dögl Heide Maria mit Akon (Platz 6 - Bikejöring Master Women I)
Heinrich Andrea mit Mika (Platz 8 - Bikejöring Master Women I)
Bartek Edith mit Arcus (Platz 14 - Bikejöring Master Woman I)
Lutz Tatjana mit Gump (Platz 16 - Bikejöring Master Woman I)

Szendi Thomas mit Björn (Platz 11 - Bikejöring Master II)

Goldmann Gregor mit Inka (Platz 46 - Canicross Men)
Waldner Marco mit Baghira (Platz 48 - Canicross Men)
Steinhammer Jürgen mit Twix (Platz 57 - Canicross Men)

Lehner Claudia mit Pixel (Platz 33 - Canicross Women)
Duric Sabine mit Ines (Platz 35 - Canicross Women)
Pachl Sandra mit Akita (Platz 42 - Canicross Women)

Hribernig Thomas mit Petzi (Platz 35 - Canicross Master I)

Bergauer Petra mit Coffee (Platz 7 - Canicross Master Women I)
Perrotti Susanne mit Nash (Platz 13 - Canicross Master Woman I)
Vojacek Christine mit Lasso (Platz 21 - Canicross Master Women I)

Hofer Jana mit Hailey (Platz 7- Canicross Young Girls)

Daniel Vojacek wünschen wir weiterhin gute Besserung! Keep on running!

Der Verein Racedogs Austria gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der diesjährigen ECF EM in Tschechien ganz herzlich zu ihren Erfolgen und bedankt sich bei der gesamten Organisation für diese wirklich gelungene Veranstaltung!

Alle Ergebnisse der EM 2016

Fotos von Kristyna Becravovra

Weitere Fotos

Dass Zeit Einsteins Theorie zufolge relativ ist, ist uns allen noch dunkel aus unserer Schulzeit in Erinnerung. Wie sich dieses Phänomen in der Praxis anfühlt, haben nun wieder einmal all jene am eigenen Leib erfahren, die sich vergangenes Wochenende beim mittlerweile 7. IronDog an den Start gewagt haben. Während uns die Zeit des Wartens auf den Tag X, welcher diesmal auf den 16.09. fiel, unendlich lang vorkam, verging das Wochenende, erst einmal feierlich von unserem Kassier Christian Vajk eröffnet, für alle dann doch wieder wie im Flug. Schlag auf Schlag folgte ein sportlicher Höhepunkt dem anderen, welche den IronDog 2016 für viele in Summe ein weiteres Mal an die Spitze dessen katapultierte was die europäische Zughundesportszene zu bieten hat. Nehmen wir uns also nun, da unsere Leben wieder zu ihrem gewohnten Rythmus gefunden haben und unsere Herzen wieder einen gemächlicheren Takt schlagen die Zeit um einen Blick zurück zu werfen, auf ein Wochenende, das uns allen bestimmt noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird...

 

So ruhig und beschaulich es sonst auch zugehen mag im nördlichsten Zipfel Österreichs, während des IronDog verwandeln sich die Wiesen und Wälder rund um den Sonnenhof regelmäßig in einen brodelnden Hexenkessel. Das hochkarätige Starterfeld versprach auch dieses Jahr wieder jede Menge Action und Spannung. Kein Weg scheint den Teams mehr zu weit, wenn es darum geht bei Europas bekanntestem Mensch-Hund-Triathlon an den Start zu gehen. Aus Tschechien, Ungarn, Deutschland, England, Slowenien, Serbien, Schweden, ja sogar Russland und Spanien kamen im Laufe des Freitagnachmittags Athletinnen und Athleten mit ihren Vierbeinern angereist, um ihre Lager am Campinggelände aufzuschlagen und sich ihre hart erkämpften Startnummern zu sichern. Unsere beiden Supervets Tanja Musil und Tanja Lutz stellten beim VetCheck sicher, dass alle mitgebrachten Hunde offensichtlich gesund und den Herausforderungen der kommenden Tage pyhsisch gewachsen waren. Zum ersten Mal konnte der IronDog dieses Jahr auch mit einem erfahrenen Radmechaniker aufwarten, dessen Dienste am Anreisetag bereits zahlreich in Anspruch genommen wurden. Brunos Bierinsel sorgte in der Halle dafür, dass es allen Anwesenden kulinarisch an nichts mangelte. So legte der IronDog 2016 am Freitag einen gelungenen Start hin.

Am nächsten Morgen war es dann endlich so weit. Der Wettkampf ging in seine erste Runde. Bei milden 17° und leichtem Regen überquerte bereits um 07:30 das erste Team die Startlinie, um sich dem anspruchsvollen Trail zu stellen. Aufgrund der doch recht hohen Temperaturen wurde die Laufstrecke zum Wohle der tapferen Vierbeiner an beiden Renntagen auf verkürzt. Nichtsdestotrotz hatte es die Strecke, die sich aus ca. 150m schwimmen, ca. 4km rad- bzw scooterfahren und ca. 4km laufen zusammensetzt, auch dieses Jahr wieder in sich und verlangte den teilnehmenden Teams so einiges ab. Umso schöner war deshalb, dass so gut wie alle Starterinnen und Starter die Ziellinie unverletzt und mit einem Lächeln im Gesicht überquerten. Wer keine Lust auf die knapp 150m lange Schwimmstrecke hatte, hatte auch heuer wieder die Möglichkeit einen Duathlon, bestehend aus Bike- oder Scooterjöring und Canicross, zu absolvieren. So mancher Hund entschied sich beim Anblick des Einstiegs ins Wasser auch ganz spontan für die Nichtschwimmervariante, was die Besitzer zumeist mit einem hilflosen Lächeln quittierten, um sich anschließend brav der eingehandelten Strafrunde zu stellen. Tja - auch das gehört zum IronDog! Der Spaß an der Sache und am gemeinsamen Erlebnis mit dem Vierbeiner stand auch dieses Jahr wieder an erster Stelle.
Nach einem zünftigen Mittagessen stand dann noch der Knirpsen- und Kinderlauf am Programm, bei dem auch die ganz Kleinen ganz groß raus kommen. Hier sah man bereits ganz deutlich, dass einem die Begeisterung für diesen schönen Sport quasi in die Wiege gelegt werden kann. Eine große Tombola, im Zuge derer unter anderem zwei nagelneue Scooterrahmen der Firma Tektoss neue Besitzer fanden, rundete das Programm an diesem glorreichen Nachmittag ab. 

Jedes Jahr ein Highlight ist der Nachtlauf in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dessen einzigartiger Flair kaum jemanden unberührt lässt. In tiefe Finsternis gehüllt, stur dem schmalen Band aus Licht folgend, das die Stirnlampe auf den Boden wirft, den eigenen Atemzügen und dem gleichmäßigen Hecheln seines Kameraden lauschend erkämpft man sich Meter um Meter in Richtung Zieleinlauf, wo einem, flankiert von warm leuchtenden Fackeln, die Beine plötzlich noch einmal ganz leicht werden und man strahlend eintaucht in das Lichtermeer aus Fotografen und Kameras, die einen jubelnd empfangen. Wem diese Beschreibung nun zu kitschig vorkommt, hat es noch nie selbst erlebt!

Am Sonntag ging der IronDog 2016 schließlich in seine finale Runde. Begleitet von weit offen stehenden Mündern, bewundernden Blicken und wilden Anfeuerungsrufen verfolgten sich die Favoriten in halsbrecherischem Tempo auf der abwechslungsreichen Strecke, stets auf der Jagd nach den wenigen Sekunden, die über den Sieg entscheiden konnten. Etwas gemächlicher, aber nicht viel weniger entschlossen gingen es jene Teams an, die allein den olympischen Gedanken - dabei sein ist alles - verfolgten und sich dem Trail mitunter zum allerersten Mal stellten. 
Irgendwann stand schließlich fest, wer dieses einzigartige Rennen in seiner Kategorie für sich entscheiden konnte und der IronDog 2016 fand in einer feierlichen Siegerehrung seinen letzten Höhepunkt.

Das Team der Racedogs Austria gratuliert allen teilnehmenden Teams ganz herzlich zu ihren Erfolgen und bedankt sich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die dazu beigetragen haben, dass der IronDog wieder einmal ein voller Erfolg wurde! Wir freuen uns auf nächstes Jahr! Bis dahin - Keep on running!

Ergebnisse IronDog 2016

Auch wenn die Temperaturen sich in den letzten Wochen kaum über die 25° Marke hinaus gewagt haben, lässt sich mittlerweile kaum mehr leugnen, dass der Sommer nun auch bei uns endgültig Einzug gehalten hat.

Wenn wir daher einen Moment inne halten und einen Blick zurück über unsere müden Schultern werfen, dann sehen wir, dass die Saison 2015/16 bereits ein Stück weit hinter uns liegt. Und so lang und hart sie auch war und soviel sie unseren Teams sowohl mental, als auch physisch abverlangt hat, dürfen wir doch mit so einigem Stolz behaupten, dass sie für unseren Verein eine sehr erfolgreiche war.

Schon allein dieser Umstand wäre Anlass genug gewesen ein Fest auf die Beine zu stellen, eines, das es in dieser Form bei den Racedogs Austria noch nicht gab, ein von allen sportlichen Zwecken befreites geselliges Beisammensein, ein Eintauchen und Schwelgen in Erinnerungen an gemeinsam Erlebtes. So kam es also, dass das erste Juliwochenende in diesem Jahr für die Mitglieder und Freunde unseres Vereins ganz unter dem Motto “Sommer, Sonne, Sonnenschein” stand. Dazu ging es allerdings keineswegs “ab in den Süden”, sondern ganz im Gegenteil, ab in den hohen Norden.

Zum wiederholten Male wurde das ruhig gelegene und von jeglicher neumodernen Hektik scheinbar bis heute verschont gebliebene Örtchen Hörmanns bei Litschau im Waldviertel als Bühne für diese ganz besondere Veranstaltung auserkoren. Trotz einer eher bescheidenen Wettervorhersage fanden sich am Samstag knapp 30 Feierwütige vor den Toren des Racedogs-Kennels ein, die alle ein erklärtes Ziel hatten: Ein Wochenende unter Gleichgesinnten und in familiärer Atmosphäre zu verbringen. Und familiär wurde es tatsächlich! Da es ausdrücklich erwünscht war am besten seine ganze Familie einzupacken, tummelten sich zwischen den Erwachsenen am Festgelände auch eine Menge Kinder, die sich, entgegen dem allgemein herrschenden Klischee der verkommenen Jugend, sehr wohl etwas mit den umliegenden Wäldern und der heute leider sehr selten gewordenen Freiheit etwas anzufangen wussten.

Kurz gesagt - beim Summer & Sun kamen alle auf ihre Kosten.
Neben Kesselgulasch, Bier und Musik bot das Fest vor allem eines: zwanglose Geselligkeit und das Gefühl dazu zu gehören - zur Gemeinschaft, zum Sport, zur Zukunft.
Nachdem sich wider erwarten den ganzen Tag über die Sonne wacker gehalten hatte, öffnete der Himmel gegen Abend hin doch noch seine Schleusen.
Hier boten die beiden Partyzelte Abhilfe, in die sich sofort bereitwillig gedrängt wurde, sodass es trotzdem noch eine, im wahrsten Sinne des Wortes, feuchtfröhliche Nacht wurde.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen eines gemütlichen Ausklangs.
Wieder wurde die Festgemeinde mit reichlich Sonnenschein verwöhnt und während nach und nach ein Zelt nach dem anderen in sich zusammenklappte und wie zum Ausruhen in den Kofferraum eines Autos verfrachtet wurde, war war ganz deutlich spürbar: Das Summer & Sun 2016 war ein voller Erfolg!

Wir bedanken uns bei allen, die dabei waren und freuen uns auf die kommende Saison.


Ein paar Bilder...

Euer Vorstand

Weil die ECF Europameisterschaft am 15. und 16. Oktober diesen Jahres mit großen Schritten näher rückt, lud der Verein vergangenes Wochenende alle seine Starterinnen und Starter zu einem exklusiven zweitägigen Trainingslager ins Racedogs Hauptquartier in Litschau ein.

Bei der Zusammenstellung des Programms hatte das Organisationsteam neben den besonderen Anforderungen, die die heurige EM an alle teilnehmenden Teams stellt, natürlich auch die speziellen Bedürfnisse unserer Athletinnen und Athleten im Blick.

Da die heftigen Regengüsse der vergangenen Tage dem Sommer eine spürbare Auszeit verordnet hatten, konnten die frühen Morgenstunden am Samstag für eine Trainingseinheit genutzt werden, die Mensch und Hund gemeinsam auf den Trail brachte. Direkt nach der Anreise warf sich die erlesene Truppe auch schon ins Trainingsgewand, die hoch motivierten Vierbeiner in die Geschirre und startete, kaum richtig angekommen, bereits mit Karacho in ein sportliches Wochenende. Als die morgendliche Kühle gegen Mittag hin einer wohligen Wärme wich und das Team die ersten überschüssigen Energien beim Canicross und Bikejöring gut abgebaut hatte, stand eine allgemeine Lagebesprechung an, bei der der weitere Ablauf sowie erste Fragen geklärt wurden.


Als nächstes stand für die Teilnehmerinnen eine Einheit zur Verbesserung der Grundlagenausdauer an. Zwei Grüppchen zu jeweils drei Damen machte sich demnach um Punkt 12 Uhr in die umliegenden Wiesen und Wälder auf, um laufender bzw. radelnder Weise ihren Puls für längere Zeit in eine gerade noch angenehme Höhe zu treiben. Im Anschluss an diesen zweiten Programmpunkt stand schließlich eine ausgiebige Siesta am Plan.

Zeit um etwas zu entspannen, die Hunde zu versorgen, sich zu stärken und natürlich ausgiebig zu fachsimpeln. Überhaupt wurde an diesen beiden Tagen dem Austausch von Information und der Weitergabe wertvoller Erfahrungen ein besonders hoher Stellenwert eingeräumt. Der Nachmittag war dann ebenfalls gut gefüllt. Einem schweißtreibenden Stabilisationstraining für die Körpermitte, das allen bewusst machte, wie wichtig gezieltes Krafttraining auch für Ausdauersportler ist, folgte zum Abschluss noch eine ausführliche Theorieeinheit zum Thema Kondition und Ausdauer, die trotz Moderation als lebhafte Diskussion geführt wurde, bei der alle Anwesenden ihr Wissen einbringen konnten.


Der Sonntag lud mit seinem kühlen, aber trockenen Start wieder zu einer Trainingseinheit mit Hund ein. Dankbar darüber, dass die Temperaturen so etwas Mitte Juli überhaupt noch zuließen, eröffnete das Team also auch den zweiten Tag mit einer Runde Canicross, oder spannte die Hunde für eine kurze Ausfahrt vors Bike. Am frühen Nachmittag war dann bei allen noch genug Kraft und Motivation für ein knackiges Intervalltraining übrig, das trotz Regen von der gesamten Mannschaft eisern durchgezogen wurde.

Seinen Ausklang fand das Wochenende bei einem Theorieblock zu den Themen Trainingsaufbau für Mensch und Hund, bei dem auch auf spezielle Fragen zur EM-Strecke und zu den letzten Vorbereitungen auf den großen Tag eingegangen werden konnte.

Auch wenn die Lider zu diesem Zeitpunkt bereits etwas schwer und die Muskeln müde waren, sah man den Damen doch an, dass dieses Trainingslager die Feuer, die in ihrem Inneren schon lange lodern, nur noch mehr geschürt hatte!

Das Racedogs Austria Team bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Helfern

 

 

 

Der EISENHUND aus dem Waldviertel bedankt sich, die Starterliste war nach nur 30 Stunden voll!

...Starterliste

Kontakt

"Racedogs Austria" - UNION
Zughundesportverein Waldviertel

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Racedogs Austria Union
Zughundesport Waldviertel

Reingers 60
3863 Reingers
Austria

Email: racedogs(at)racedogs-austria.com
Website: www.racedogs-austria.com

Registergericht
Bezirkshauptmannschaft Gmünd
ZVR-Zahl: 253367646

Was wir machen

Neben dem – bereits weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannten – Triathlonbewerb „Irondog“ organisiert „Racedogs Austria“ auch Canicross-, Bikejöring- und Dogtrekkingrennen. Trainingslager und Seminare zu verschiedenen relevanten Themen runden das Angebot unseres Vereins ab.